…es geht weiter – Historische Stadtführungen 2019

6 Nov

Historische Stadtführungen durch Leimen mit Überraschungen

HistorischeStadtführung_CoverGemeinsam mit der Stadt Leimen organisieren die im KulturNetzwerk Leimen e.V. zusammengeschlossenen Mitglieder auch 2019 wieder 4 ganz spezielle Stadtführungen.

 

Kommen Sie mit auf einen historischen Rundgang durch Leimen:

  • Auch wenn Sie nicht befürchten müssen, am sogenannten „Leimener Loch“ heute einem Ochsenwagen zu begegnen, eine Begegnung mit Aron Elias Seligmann steht Ihnen unmittelbar bevor.
  • Ausgangspunkt der Führung ist das historische Rathaus, ehemals Stadtpalais des Fabrikanten und Finanziers Aron Seligmann, späterer Baron von Eichthal. Von dort geht es in einer rund 1 ½ stündigen Führung durch das historische Leimen. Dabei erleben Sie unterwegs die eine oder andere Überraschung.
  • Großzügig lädt der Baron Sie zum Abschluss in die Bruckersche Mühle ein. Bei erfrischenden Getränken und einem kleinen Imbiss stärken Sie sich und haben Gelegenheit mit dem Gastgeber und seinen Gästen zu plaudern.

Termine 2019: 

  • 3. und 10. Mai
  • sowie 11. und 25. Oktober

·         der Beginn ist jeweils um 19:30 Uhr

 Treffpunkt: Historisches Rathaus Leimen

Sichern Sie sich Ihre Karten schnell, denn die Zahl der Teilnehmer ist auf 25 Personen je Führung begrenzt.

Karten zum Preis von 10,- € (incl. kleiner Bewirtung) erhalten Sie über das KulturNetzwerk Leimen e.V..

  • per E-Mail an karten@kulturnetzwerk-Leimen.de
  • oder telefonisch unter 06224/ 78172.

4.Historische Stadtführung 2018 war wieder ein besonderes Event

6 Nov
Bild: Metzner

Auch die 4.Historische Stadtführung 2018 war wieder ein besonderes Event. Stadtsprecher Michael Ulrich alias Aaron Seligmann begrüßte die Teilnehmer am Historischen Rathaus und erzählte einiges über die Geschichte der Familie und des Hauses. Nächste Station war dann die Bruckersche Mühle, wo die „Troubadoure“, sowie Herr Dietmar Cramer, Hausherr und Sanierer der Mühle, die Ankömmlinge erwarteten.

Bild: Metzner

Diese wurden wunderbar musikalisch in Empfang genommen und erlebten danach durch Herrn Cramer eine Führung durch die Mühle, und konnten viel Wissenswertes über das Anwesen und dessen Historie erfahren. Im Hof der Mühle ging es dann sofort weiter mit dem Programm: Mitglieder von „VORHANG AUF“, Theater im Melanchthon-Haus, Leimen präsentierten den ersten Teil des Stationenspiels „Das unrühmliche Ende der Barbara Bauer“, das Theaterleiter Hans-Jürgen Metzner nach einer wahren Begebenheit geschrieben hat. Danach wurde das nächste Ziel in Angriff genommen: Der Franzosenturm.

Bild: Metzner

Hier konnte Aaron Seligmann von einer jungen Leimenerin berichten, die bedingt durch eine Liaison mit einem französischen Soldaten die Einnahme der Stadt durch die Franzosen ermöglichte und mit Schimpf und Schande aus der Stadt gejagt wurde. Über den Georgiplatz ging es zum Bärentorplatz wo der zweite Teils des Stationenspiels dargeboten wurde. Konnte man im ersten Teil an dem Geschehen kurz nach einem Gattenmord teilhaben, ging es jetzt um die Anklage, sowie die Urteilsverkündung. Schließlich befand sich hier früher das Gefängnis, wie nach der Darbietung erklärt wurde. Nach einem kurzen Blick und einigen Erläuterungen in Richtung des damaligen Richtplatzes ging es vor den Eingang des Kurpfalzzentrums, wo die Hinrichtung von Barbara Bauer und ihres Geliebten Wenzeslaus Fleck mit einigem Witz gut nachgestellt wurde.

Bild: Metzner
Bild: Metzner

Als nächster Punkt wurde die evangelische Mauritiuskirche, ältestes Gebäude der Stadt, angelaufen.

Bild: Metzner

Auch hier gab es wieder zahlreiche Informationen und man konnte die Fresken im Chor der Kirche betrachten. Jetzt war es Zeit an den Endpunkt der Historischen Führung zu gelangen, dies war wieder die Bruckersche Mühle. Hier gab Manfred Zugck einen kurzweiligen, humorvollen Einblick in den Leimener Dialekt. Den Abschluss des Abends war wieder den „Troubadouren“ vorbehalten, die die Anwesenden zu gemeinsamen Singen motivierten. Dies war ein schöner Ausklang zu einem gelungenen, lehrreichen und unterhaltsamen Abend.

 

 

 

 

Für 2018 war das die letzte Historische Stadtführung, die Termine im kommenden Jahr 2019 sind wie folgt:

  • Fr., 03.05.2019, Fr., 10.05.2019, Fr., 11.10.2019 und Fr., 25.10.2019. Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr vor dem Historischen Rathaus.

(Hans-Jürgen Metzner)

KulturNetzwerk Leimen e.V. veranstaltete 3.Historische Stadtführung 2018

28 Okt

Wie schon bei den beiden Historischen Stadtführungen im Frühjahr war auch die erste Herbst – Stadtführung am Freitag, den 26.10.2018 ausgebucht. Die Teilnehmer wurden von Stadtsprecher Michael Ulrich, der wieder in die Figur des Aaron Seligmann, geschlüpft war, am alten Rathaus begrüßt und erfuhren auch sogleich Wissenswertes über das historische Bauwerk. Weiter ging es dann zum nächsten historischen Bauwerk, der Bruckerschen Mühle, die dieses Mal erstmals in das Besichtigungsprogramm aufgenommen wurde. Dort ging es dann auch gleich mit dem Besichtigen weiter. Der Hausherr und Sanierer der Bruckerschen Mühle, Herr Dietmar Cramer, empfing die Gruppe, führte sie durch das Mühlengebäude und gab einen Rückblick, aber auch einen Ausblick über das Anwesen. Wieder im Hof der Mühle angelangt, folgte dann die erste Station des Stationenspiels, „Das unrühmliche Ende der Barbara Bauer“ durch Mitglieder des Amateurtheaters „VORHANG AUF“, Theater im Melanchthon-Haus, Leimen. Der Verfasser dieses Stationenspiels, Theaterleiter Hans-Jürgen Metzner, hat die Geschichte einer Edinger Schwiegermutter- und Gattenmörderin dramatisiert und wirkungsvoll in Szene gesetzt. Danach setzte sich die Gruppe wieder in Bewegung in Richtung nächstes Ziel, dem Franzosenturm. Und erhielt dabei natürlich weitere Informationen zur Geschichte Leimens. Dazu gehörte natürlich auch die Legende über den Franzosenturm, die zwar nicht einwandfrei belegt, aber trotzdem interessant und erwähnenswert ist. An der an den Franzosenturm anschießenden Stadtmauer wartete der Junge Chor der Liedertafel Leimen, „More Than Words“ und unterhielt die Gäste mit einigen wohlklingenden Liedern. Weiter ging es dann über den Georgiplatz zum Bärentor, wo das Ensemble von „VORHANG AUF“ den zweiten Teil des Stationenspiels, Anklage und Urteilsverkündung, präsentierte. Nach einigen Erklärung zum Bärentor und dessen Bedeutung in der früheren Zeit, war dann noch einiges über die Richtstätte zu erfahren, bevor es dann zur dritten Station des kleinen Theaterspiels am Kurpfalzzentrum, der Hinrichtung, ging. Hier konnte man sehen, wie es wohl im Jahre 1793 bei einer Hinrichtung zugegangen sein könnte. Auf dem Rückweg zur Bruckerschen Mühle, ging es dann noch an dem ältesten Gebäude der Stadt, der evangelischen Kirche, vorbei. Wieder in der Bruckerschen Mühle angekommen, erwarteten ein kleiner Imbiss und diverse Getränke die Teilnehmer. Als besondere Überraschung erfreuten die „Troubadoure“ mit Musik und Gesang die Gäste. Mit gemeinsamem Singen klang eine, wiederum sehr schöne und gelungene, Historische Stadtführung zu später Stunde aus.

(Hans-Jürgen Metzner)